Welche 4 Versicherungen brauche ich
nach dem Studium?

DaS Studium ist geschafft und der Ernst des Lebens beginnt mit dem Berufseinstieg. Und nicht nur das ist ein großer und wichtiger Schritt, auch im Versicherungsbereich gibt es einige Veränderungen und Themen, mit denen du dich unbedingt auseinandersetzen solltest. Welche Versicherungen du zum Berufseinstieg wirklich brauchst, erfährst du hier.

Die meisten Studierenden sind während des Studiums in vielen Bereichen über Ihre Eltern mitversichert. Das ändert sich allerdings spätestens nach dem Studium mit dem ersten richtigen Job. Mit dem Fakt, dass man sich nun selbst versichern muss und sich vielleicht zum ersten Mal selbst um das Thema kümmern muss, stellt man sich die Frage "Welche Versicherungen brauche ich überhaupt?". Diese Frage wollen wir hier beantworten.

Die Krankenversicherung

Die Krankenversicherung ist aufgrund dessen, dass sie für alle Gesundheitskosten zum Beispiel nach einem Unfall oder während einer schweren Krankheit leistet, die mitunter wichtigste Versicherung für einen Menschen. Diese Kosten können schnell auf mehrere Tausend Euro belaufen, weshalb eine gute Krankenversicherung sehr wichtig ist.

In Deutschland wird zwischen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung unterschieden. Mit über 70 Millionen Menschen ist die Mehrheit der Deutschen gesetzlich krankenversichert. Während sich die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen aufgrund eines festgelegten Leistungskatalogs kaum unterscheiden, schwanken die Beitragskosten aufgrund des unterschiedlichen Zusatzbeitrags um bis zu 100€ pro Monat. Daher macht es durchaus Sinn, die verschiedenen Krankenkassen hinsichtlich seiner individuellen Bedürfnisse und der Beitragskosten sowie der Beitragsstabilität zu vergleichen und gegebenenfalls zu wechseln.

Solltest du viel im europäischen Ausland unterwegs sein, solltest du auch über eine Auslandskrankenversicherung nachdenken. Eine solche erhältst du schon für rund 10€ jährlich.

Während die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen beinahe bei allen Krankenversicherern gleich sind, bietet die private Krankenversicherung ein hohes Maß an Flexibilität und einen weitaus besseren Gesundheitsschutz.

Die private Krankenversicherung steht im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung allerdings nicht jeder bzw. jedem offen. Angestellte können erst ab einem gewissen Einkommen (2021: 64.350€ brutto) beitreten, während Beamt:innen, Freiberufler:innen, Selbstständige und Student:innen die freie Wahl haben.

Wenn du die Voraussetzung zum Eintritt in die private Krankenversicherung erfüllst, solltest du dich mit den Unterschieden zwischen den zwei Krankenversicherungssystemen sowie den jeweiligen Vorteilen befassen, um herausfinden zu können, welche Art der Krankenversicherung die für dich passende ist. Du solltest dich hierzu dringend von einem Experten bzw. einer Expertin beraten lassen. Gerne kannst du dir auch unseren Rat in einem gemeinsamen Onlineberatungstermin einholen.

Hier kannst du gesetzliche Krankenversicherungen unverbindlich vergleichen:

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Die Haftpflichtversicherung

Die private Haftpflichtversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt und sollte, wie die Krankenversicherung auch, von jedem bzw. jeder abgeschlossen werden. Mit der Haftpflichtversicherung kannst du verglichen zu anderen Versicherungen günstig (ab ca. 40€ jährlich) deinen finanziellen Ruin vermeiden.

Warum? Haftpflicht ist die gesetzlich vorgeschriebene Verpflichtung, den Schaden zu ersetzen, den man einer anderen Person zufügt. Forderungen können sich schnell auf mehrere Millionen Euro summieren, für die man mit dem gesamten Privatvermögen haftet. Daher ist eine solche Versicherung für jede:n unverzichtbar. Es gibt Punkte die in deiner Haftpflichtversicherung definitiv abgesichert werden sollten. Welche das sind kannst du unter anderem in unserem kostenlosen PDF- Report einsehen.

Hier kannst du die private Haftpflichtversicherung unverbindlich vergleichen:

Die Arbeitskraftversicherung: Berufsunfähigkeitsversicherung, Grundfähigkeitsversicherung,
Invaliditätsabsicherung oder eine Versicherung gegen schwere Krankheiten

Trotz immer digitaler werdender Arbeitswelt wird jede:r vierte Berufstätige in Deutschland im Laufe des Arbeitslebens mindestens ein Mal berufsunfähig. Die häufigste Ursache dafür sind psychische Erkrankungen, die beispielsweise durch Stress im Berufsalltag oder durch Mobbing am Arbeitsplatz verursacht werden. Auch folgt eine Berufsunfähigkeit in vielen Fällen auf eine Krebserkrankung und Erkrankungen am Bewegungsapparat. 

Doch wer zahlt deine Miete oder das Immobiliendarlehen, deine Lebenshaltungskosten etc., wenn du aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit oder aus sonstigen Gründen plötzlich nicht mehr arbeiten gehen kannst? Leider (in den meisten Fällen) niemand. Grundsätzlich gibt es zwar in Deutschland einen Schutz bei Verlust der Arbeitskraft: die Erwerbsminderungsrente. Die volle Erwerbsminderungsrente, für die du unter anderem nicht mehr als drei Stunden täglich in der Lage sein darfst irgendeiner Beschäftigung nachzugehen, beträgt nur rund ein Drittel des letzten Bruttoeinkommens. 

Das reicht meistens leider nicht, um den gewohnten Lebensstandard aufrecht erhalten zu können. Dazu kommt, dass vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens fünft Jahre Beiträge in das deutsche Sozialversicherungssystem eingezahlt werden mussten. Das ist insbesondere für Absolvent:innen ein Problem, da sie in der Regel bis zu Abschluss des Studiums keiner sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgekommen sind. Um dem vorzubeugen solltest du schon als Berufseinsteiger:in deine Arbeitskraft absichern. 

Welche Möglichkeit der Arbeitskraftabsicherung (es gibt nicht nur die Berufsunfähigkeitsversicherung/BU) für dich persönlich sinnvoll ist, ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie deinem Beruf, deinem Alter und deiner gesundheitlichen Lage. Du solltest dich diesbezüglich unbedingt von einem Experten bzw. einer Expertin individuell beraten lassen.

Tipp: Wenn du noch als Student eingeschrieben bist und die finanziellen Möglichkeiten hast, kann es durchaus Sinn machen, die Arbeitskraftabsicherung schon dann abzuschließen. So kannst du im Laufe deines Berufslebens einiges an Geld sparen, da die monatlichen Beiträge aufgrund des jüngeren Eintrittsalters und der geringeren Risikoklasse als Student geringer sind und auch bleiben.

Die Altersvorsorge

Ein weiteres wichtiges Thema, um das man sich schon so früh wie möglich kümmern sollte, ist das Thema der Altersvorsorge. Jetzt denkst du dir vielleicht "ich habe doch gerade erst angefangen zu arbeiten, warum soll ich mich schon um meine Altersvorsorge kümmern". Leider ist das Thema Zeit hier der zentrale Faktor und du kannst nicht früh genug anfangen, dich um deine Altersvorsorge zu kümmern. Dank des Zinseszinseffektes kommt über einen langen Zeitraum selbst schon mit kleinen Sparbeiträgen ein kleines, aber ansehnliches Vermögen zusammen.

Warum ist das Thema der Altersvorsorge so wichtig? Die gesetzlichen Renten sinken von Jahr zu Jahr. Ab dem Jahr 2035 geht man davon aus, dass man nur noch mit rund 42 Prozent seines letzten Einkommens als Rente rechnen kann. Das wird bei steigenden Lebenshaltungskosten bei Weitem nicht ausreichen, um den aufgebauten Lebensstandard zu halten. Daher ist es dringend notwendig, einen zusätzlichen privaten Aufwand für das persönliche Wohlergehen im Alter zu betreiben.

Altersvorsorge nach dem Studium Investmentbuilder

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